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Mehr Sicherheit durch Kinder-Ortungssystem
Bei verschiedensten Lauf- und Massensportveranstaltungen gehören GPS-Transponder bereits zum Standard. Sie werden eingesetzt um die Positionen der Athleten in Echtzeit zu verfolgen. Dieser Trend könnte nun auch bei der Jugendarbeit zum Einsatz kommen. In Anbetracht steigender Verantwortung für Leitungspersonen und schärferen gesetzlichen Auflagen im Bereich der Jugendarbeit, sehen sich die Verantwortlichen gezwungen weitere Maßnahmen in Erwägung zu ziehen.
Das DPSG Bundesamt Sankt Georg aus Neuss hat diesbezüglich verschiedene Vorstände aus NRW um Mithilfe gebeten.
In einem Pilotprojekt soll in Kooperation mit dem Jugendhilfswerk Dortmund (jhw) und dem Institut für Geoinformatik Münster (ifgi)
der Einsatz der GPS-Transponder unter realen Bedingungen (Jugendveranstaltungen) erforscht werden. So können auf freiwilliger Basis alle jüngeren Teilnehmer (U16) z.B. bei der nächsten Tannenbaumaktion oder im nächsten Sommerlager mit den Transpondern ausgestattet werden. Im Falle einer vermissten Person kann die Technologie so helfen, den aktuellen Aufenthaltsort zu ermitteln. Einige Schulen testen den Einsatz der Geräte (42g) bereits, die in einfachen Fuß- oder Armbändern eingebaut werden können. Datenschützer beklagen schon jetzt den Eingriff in die Privatsphäre, jedoch sehen besorgte Eltern und die Kooperationspartner die Sicherheit der Kinder im Vordergrund. Über den Einsatz der Geräte und den Umfang des Projektes muss in kommenden Vorstandstreffen und Leiterrunden noch abgestimmt werden.


