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Förderung durch Remondis?
Die Privatisierung von Gebäuden, Denkmälern, Vereinen oder staatlichen Organisationen ist in Deutschland inzwischen alltäglich geworden. Typische Beispiele sind einzelne Bahnstrecken (wie auch Prignitzer Eisenbahn), die Allianz Arena in München, der Signal Iduna Park in Dortmund oder auch bei nur mittelgroßen Vereinen wie z.B. die Segelsportgemeinschaft Siemens Essen e.V.. Warum sollte also nicht auch die Pfadfinderschaft diese Chance der finanziellen Förderung nutzen? Vor knapp zwei Wochen ist unserem Förderverein ein Vorschlag unterbreitet worden, wie es ihn bisher noch nicht gegeben hat. Über eine Beitrittserklärung ist die SARIA Bio-Industries AG, eine europaweite aktive Unternehmensgruppe (und Tochtergesellschaft der Remondis AG) mit Sitz in Selm, auf uns aufmerksam geworden. Im Rahmen einer Marketing-Kampagne nutzen sie die Chance der Öffentlichkeitsarbeit und unterbreitetem dem Förderverein das Angebot einer finanziellen Unterstützung, jedoch vorerst auf 5 Jahre begrenzt. Bei einem Treffen mit unserem Vorstand und dem des Fördervereins wurden erstmals die an die Unterstützung geknüpften Auflagen diskutiert - die Entscheidung allerdings soll erst nach reichlicher Überlegung auf der Stammesversammlung im September getroffen werden. Unter anderem wurde das tragen eines Remondis-Abzeichens auf der Kluft und eine Namensänderung in "Pfadfinder Stamm Saria Selm" vorgeschlagen. Trotz unserer bisher finanziell akzeptablen Position, sind die Vorteile einer solchen Kooperation nicht zu verachten: Zum Beispiel könnte ein Sommerlager für die Hälfte des Preises angeboten werden oder auch Zeltlager im Ausland wären denkbar. Wie sich die Leiterrunde und der Förderverein dazu äußert wird vermutlich nicht vor der Stammesversammlung bekannt gegeben um eventuelle Gerüchte vorzubeugen.


