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Stammestag 09

Vergangenen Samstag haben wir Selmer Pfadfinder unseren Stammestag verbracht.Dieser findet alle 2 Jahre statt, wenn kein Sommerlager ansteht, damit möglichst viele Mitglieder des Stammes einmal im Jahr zusammen kommen. Nur dieses Jahr waren auch die Eltern herzlich eingeladen, teilzunehmen. Die Leiterrunde hat sich eine Stafette ausgedacht, die die Gruppen, gemischt aus Kindern und Eltern, absolvieren mussten. Die Leiterrunde hat sich in 2er Gruppen eingeteilt und sich auf der gesamten Strecke verteilt und den Gruppen verschiedenste Aufgaben gestellt. Angelehnt war die Stafette an das typische Jahr, das man als Selmer Pfadfinder durchläuft. Es beginnt mit der Tannenbaumaktion im Januar, geht über Osterfeuer und Sommerlager bis hin zum Friedenslicht im Dezember. So wird den Eltern auch mal deutlich gemacht, was ihre Kinder in einem Jahr Pfadfinder alles leisten.
Als alle dann erschöpft von der Stafette wieder am Jugendheim Sankt Josef ankamen, war der Hunger natürlich groß. Der Förderverein der Pfadfinder hat aber schon dafür gesorgt, dass alle satt werden. Mit einem sehr leckerem Mahl, welches aus Erdhähnchen, Nudeln und Brötchen bestand. Wer immer noch nicht satt war, konnte sich noch an Schokospießen und Slush-Eis satt essen. Angelehnt an das Motto „Karibik“, welches sich die Cornettrunde ausgedacht hat, war die Fläche vor dem Jugendheim karibisch geschmückt und auch ein Pool wurde aufgestellt. Das Wetter war zwar nicht warm genug zum plantschen, allerdings hat die Sonne geschienen und es hat nicht geregnet, was mehr als ausreichend war. Am späten Nachmittag meldete sich auch ortsbekannter Besuch an: der zukünftige Bürgermeister und sein Sohn schauten vorbei und suchten das Gespräch mit einigen anwesenden Gästen.
Als dann alle satt waren, hat unser Stammesvorsitzener Michael Kohls den Tag noch einmal Revue passieren lassen und nannte viele positive aber auch einige negative Erlebnisse von dem Tag. Die Besucher mussten sich mit den Ergebnissen der Stafette noch einige Minuten gedulden, denn die Leiter der Stufe Pfadfinder betraten die Bühne, geschmückt mit „schwarzen Bändern der Trauer“, um zu verkünden, dass es von nun an eine Pfadi- und später eine neue Roverrunde geben wird und sich somit die Sippen auflösen werden, um in eine große Roverrunde zusammengeschlossen zu werden.
Dann war es endlich soweit: die Sieger der Stafette wurden verkündet und natürlich wurden auch einige Preise verteilt. Und nun war die Leiterrunde am Zug: Da der Stammestag zu einem großen Teil von der Cornettrunde geplant wurde, hat sich diese auch ausgedacht, dass die Leiterrunde an dem Abend ein Theaterstück vorführen muss. Der Theater-AK, der aus 4 Leiterrundenmitgliedern bestand, hat sich ein Improvisationstheater ausgedacht, an dem Leiter und auch Kinder sich beteiligen mussten. So kam ein sehr amüsantes Theaterstück zusammen, das einen typischen Sommerlagertag darstellt. Alles in allem kann man behaupten, dass der Tag auf ganzer Linie gelungen ist und man sich gerne an diesen erinnert.


